PLC Reports Bedienungsanleitung

13. Archive

Für die Erstellung vieler Berichts-Arten werden neben Variablen, die zum Berichts-Zeitpunkt online aus der Steuerung gelesen werden, auch historische Werte benötigt. Beispielsweise soll in einem Bericht der tägliche Energieverbrauchswert ermittelt und in einem Monatsprotokoll ausgegeben werden. In diesem Fall würden die Energieverbrauchswerte zunächst in ein Archiv geschrieben, und bei Erstellung des Berichts aus diesem Archiv ausgelesen werden.

Archivierte Werte werden in Datenbankdateien auf die Festplatte geschrieben. Jeder Wert wird mit Qualitäts-Code und Zeitstempel gespeichert. Außerdem sind die Datenbankdateien mittels Prüfsumme, sogenannten ‚Hash-Codes‘, gegen Datenmanipulation geschützt.

Zudem ist es möglich Daten in Archiven bereits zum Zeitpunkt der Archivierung durch verschiedene Rechenfunktionen zu komprimieren. Beispielsweise könnte zur Ermittlung eines stündlichen Mittelwertes alle 10 Sekunden ein Online-Wert aus der Steuerung gelesen werden. Archiviert würde aber nur ein Wert pro Stunde – nämlich der errechnete Mittelwert.

Im Bereich ‚Archive‘ wird für jeden zu archivierenden Wert ein Archiv definiert.

Archive werden – wie alle Definitionen – in der Excel Berichts-Definitionsdatei definiert. Das Excel Arbeitsblatt hat den fest vorgegebenen Namen ‚Archives‘.

Zum Bearbeiten und Überprüfen der Archivdefinitionen muss vorher eine Berichts-Definitionsdatei im Bereich ‚Berichts-Datei‘ zur Bearbeitung geöffnet worden sein.

Archive können ab Excel-Zeile 6 eingetragen werden. Zeile 5 ist für die Spalten-Überschriften reserviert. Der Kopfbereich (Zeilen 1-4) wird nicht ausgewertet.

13.1. Vorgehensweise zum Bearbeiten von Archiv-Definitionen

  1. Öffnen Sie im Bereich ‚Berichts-Datei‘ eine Berichts-Definitionsdatei zur Bearbeitung.
  2. Wechseln Sie auf das Arbeitsblatt ‚Archive‘ in der Excel Berichts-Definitionsdatei.
  3. Bearbeiten Sie die gewünschten Archivdefinitionen in Excel.
  4. Wechseln Sie auf den Bereich ‚Archive‘ in PLC Reports.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‚Lade und Prüfe Archive‘
  6. PLC Reports liest nun alle Archive auf dem Arbeitsblatt ‚Archives‘ ein und überprüft diese.
  7. Gültige Archivdefinitionen werden in der Tabelle ‚Archive‘ angezeigt.
  8. Kommt es während des Ladens oder der Überprüfung zu Fehlern, so werden diese im Bereich Meldungen angezeigt.
  9. Fehlerfreie Archiv -Definitionen sind durch das Icon Icon OK in der Spalte ‚Def‘ markiert.
  10. Fehlerhafte Archiv -Definitionen sind durch das Icon Warning in der Spalte ‚Def‘ markiert.
  11. Doppelklicken Sie die entsprechende Meldung, um direkt zur Fehlerquelle in Excel zu springen.
  12. Speichern sie die Excel Berichtdefinitionsdatei, nachdem Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben, mit den entsprechenden Menüpunkten in Excel.

Archive

13.2. Spalten des Arbeitsblattes „Archives“

Das Arbeitsblatt ‚Archives‘ enthält folgende Spalten:

13.2.1. Spalte A: Name

Diese Spalte dient zur Vergabe eines über alle Berichtsdefinitionen hinweg eindeutigen Namens für das Archiv. Im Gegensatz zu SPSen und Variablen werden Archive nicht durch einen eindeutigen Index, sondern durch einen eindeutigen Namen identifiziert. Der Grund hierfür ist, dass Daten aus Archiven allen Berichten, welche in PLC Reports definiert sind, lesend zur Verfügung stehen. Schreiben kann jedoch immer nur der Bericht, welcher das Archiv definiert.

Beispiel:
Für die Protokollierung des Energieverbrauchs soll jeweils ein Wochen-, Monats- und Jahresbericht erstellt werden. Alle drei Berichte sollen jeweils den Energieverbrauch pro Tag enthalten, jedoch über unterschiedliche Zeiträume. Der Wochenbericht liest 7, der Monatsbericht 28-31, der Jahresbericht 365/366 Tageswerte aus demselben Archiv aus.

WarningHinweis!
Zum Lesen von Daten aus einem Archiv eines anderen Berichtes siehe Spalte G ‚Archiv Typ‘.

Im Bereich ‚Globale Einstellungen‘ wurde der ‚Pfad für Archive‘ festgelegt.

Für jedes definierte Archiv wird in diesem Pfad eine Datei mit dem Namen des Archives angelegt. Für die Benennung von Archiven gelten dieselben Regeln wie für die Vergabe von Dateinamen in Windows.

WarningHinweis!
Benutzen Sie möglichst kurze aber präzise Namen für Archive, um die Übersicht vor allem im Bereich ‚Anweisungen‘ zu gewährleiten.

13.2.2. Spalte B: Datentyp

Diese Spalte dient zur Definition des Archiv-Datentyps. Der Datentyp des Archivs muss mit dem Datentyp der zu archivierenden Variable übereinstimmen. Zulässige Eintragungen sind:
- Bool
- Byte
- Word
- Int16
- UInt16
- Int32
- UInt32
- Real

13.2.3. Spalte C: Format

Wie bei Variablen dient diese Spalte zur Formatierung der Darstellung des Wertes in Berichten. Beispielsweise kann bei einer Variablen vom Datentype ‚Real‘ mittels der Spalte ‚Format‘ eingestellt werden, wie viele Nachkommastellen angezeigt werden sollen. Lassen Sie das Feld Format leer, wenn keine Formatierung durch PLC Reports durchgeführt werden soll.

Hinweis zur Spalte ‚Format‘ bei Variablen und Archiven:
Zur Archivierung werden Variablenwerte immer in eine Dezimal-Zahl konvertiert. Formatierungen durch die Variable haben keine Auswirkung auf den Archivwert. Die gewünschte Formatierung der Archivwerte muss durch die Spalte Format in der Archiv-Definition festgelegt werden.

Soll der Online-Wert einer Variablen zusätzlich zur Archivierung verwendet werden, so kann die Spalte ‚Format‘ in der Variablendefinition verwendet werden. Voraussetzung ist jedoch, dass das Ergebnis der Formatierung in eine Dezimalzahl konvertiert werden kann.

Die Spalten Min, Max und Multiplikator der Variablen können auch bei Archivierung uneingeschränkt verwendet werden.

1.2.3.1. Formatierung eines Wertes durch PLC Reports oder durch Excel

Zur Formatierung von Werten muss entschieden werden, ob Excel oder PLC-Reports die Formatierung durchführen soll. Grundsätzlich lautet die Empfehlung, die Formatierung von Werten wo immer möglich durch Excel vorzunehmen. Wenn PLC Reports die Formatierung durchführt, sollten Excel-Zellen als „Text“ formatiert werden. Beachten Sie, dass Sie dadurch Rechenfunktionen in Excel sowie die Verwendung der Werte in Kurvendiagrammen verlieren.

13.2.3.2. Mögliche Werte für Format

Beispielhafte Formatierung am Wert 1000000.

13.2.3.2.1. Datentyp Bool
Typ Format-Wert Ergebnis
Ja / Nein 1=Ja, 0=Nein Ja / Nein
True / False 1=True, 0=False True / False
Nur Ja 1=Ja Ja
Nur Nein 0=Nein Nein
Frei 1=Mein Text 1, 0=Mein Text 2 Mein Text 1 / Mein Text 2
13.2.3.2.2. Zahlen
Typ Format-Wert Ergebnis
Währung {0:c} 1.000.000,00€
Dezimalzahl {0:d} 1000000
Wissenschaftlich {0:e} 1,000000e+006
Festkommazahl {0:f} 1000000,0
Generisch {0:g} 1.000.000
Tausender Trennzeichen {0:n} 1000000%
Hexadezimal {0:x4} f4240
13.2.3.2.3. Zahlen individuell formatiert
Typ Format-Wert Ergebnis
0-Platzhalter {0:00.0000} 1000000,0000
Zahl-Platzhalter {0:(#).##} (1000000)
Dezimalpunkt {0:0.0} 1000000,0
Tausender Trennzeichen {0:0,0} 1.000.000
Ganzzahliges Vielfaches von 1.000 {0:0,.} 1000
Prozentwert {0:0%} 1000000%
Exponenten-Platzhalter {0:00e+0} 10e+5

13.2.4. Spalte D: Einheit

Genau wie die Spalte ‚Format‘, dient die Spalte ‚Einheit‘ dazu, einen Archivwert zu formatieren. Beachten Sie die Hinweise zur Formatierung von Werten unter Spalte Format.

Ist in Spalte Einheit eine Einheit definiert, beispielsweise °C, so wird diese bei Ausgabe des Wertes in den Excel-Bericht in Textform an den Wert der Variable angehängt.

WarningHinweis!
Sollen Werte in Berichten in Charts dargestellt werden, oder sollen die Werte zu Berechnungen mithilfe von Excel-Formeln verwendet werden, so muss die Formatierung der Werte in Excel erfolgen. Lassen Sie in diesem Fall die Spalte Unit leer.

1.2.5. Spalte E: Zyklus

Diese Spalte dient zur Definition des Archivierungs-Zyklus. Entsprechend der Vorgabe dieser Spalte, stellt die Archiv-Datenbank pro Zyklus eine „Speicherzelle“ zur Verfügung.

Sie können mehrmals pro Zyklus auf dieselbe „Speicherzelle“ schreiben. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn Min, Max, Mittelwerte oder Summen berechnet werden sollen.

Anwendungsbeispiel:
In einen Bericht soll einmal pro Stunde ein Temperatur-Mittelwert ausgegeben werden. Hierzu wird ein Archiv mit dem Zyklus ‚1 Stunde‘ angelegt. Die Archiv-Datenbank hält somit eine „Speicherzelle“ pro Stunde für die Archivierung der Temperatur bereit.

Um den Mittelwert der Temperatur zu berechnen soll jedoch alle 10 Sekunden ein Wert aus der SPS gelesen, der Mittelwert aktualisiert und anschließend in das Archiv geschrieben werden.

In diesem Beispiel wird alle 10 Sekunden, also 360-mal pro Stunde der Mittelwert in Abhängigkeit des Messwertes aus der SPS berechnet und derselbe Archivwert entsprechend aktualisiert. Am Ende der Stunde ist also genau ein Wert, nämlich der Mittelwert der Temperatur, gebildet aus 360 Einzel-Messwerten im Archiv gespeichert.

Der große Vorteil dieser Methode ist der geringere Speicherverbrauch der Archiv-Datenbanken. Die Archivwerte werden somit bereits während des Archivierens auf die gewünschte Zieldatenmenge komprimiert.

Dies ist auch im Hinblick auf die Berichts-Dateien wichtig, da es in den meisten Anwendungsfällen nicht sinnvoll ist, zehntausende von Werten in Excel zu übertragen. Bei clever gewählten Einstellungen können aussagekräftige Berichte mit wenigen Quelldaten erstellt werden. Dies steigert die Performance und begrenzt die Dateigröße der Berichte.

Gültige Werte sind:
-  x Sekunde(n)
-  x Minuten(n)
-  x Stunden(n)
Es sind nur volle Sekunden, Minuten oder Stunden zulässig.

13.2.6. Spalte F: Archiv-Größe

Diese Spalte dient zur Definition, über welchen Zeitraum Werte im Archiv gespeichert werden können. Die Größenangabe erfolgt in vollen Minuten, Stunden, Tagen oder Jahren. Abhängig von den Einstellungen ‚Zyklus‘ und ‚Archiv-Größe‘ wird eine entsprechende Datenbank mit freien „Speicherzellen“ für die Archivwerte auf der Festplatte angelegt.

Nach dem Laden und Prüfen der Archivdatei wird in der Tabelle ‚Archive‘ unter Spalte ‚Speicher Größe‘ die auf der Festplatte benötigte Speichergröße angezeigt.

Zudem wird in der Spalte ‚Anzahl Werte‘ die Anzahl der in der Archiv-Datenbank zur Verfügung stehenden ‚Speicherzellen‘ angezeigt.

WarningVorsicht!
Die Archivgröße und der Zyklus sind grundlegende Einstellungen. Wählen Sie die Einstellungen wohlüberlegt. Ein nachträgliches Ändern eines angelegten Archivs ist nur durch Neu-Anlegen der Archivdatei möglich.

13.2.7. Spalte G: Archiv Typ

Diese Spalte dient zur Einstellung, ob es sich um ein Umlauf-Archiv oder ein referenziertes Archiv handelt.

Gültige Werte sind:
- Umlauf
- Referenz

13.2.7.1. Umlauf Archive

Ein normales Archiv hat immer den Typ Umlauf. Dieser Archivtyp ermöglicht das Schreiben und Lesen des Archivs innerhalb der Berichts-Definitionsdatei, welche die Archivdatei enthält. Das Archiv wird über den eingestellten Zeitraum mit Daten gefüllt. Wird über einen längeren Zeitraum, als in der Archiv-Größe definiert, in das Archiv geschrieben, so wird jeweils der älteste Wert überschrieben und durch den neuen Wert ersetzt. Somit stehen zur Berichtserstellung immer Daten über den Zeitraum der gewählten Archiv-Größe zur Verfügung.

13.2.7.2. Referenz Archive

Archive vom Typ Referenz dienen dazu, auf ein in einer anderen Berichts-Definitionsdatei definiertes Archiv lesend zuzugreifen. In Archive vom Typ Referenz kann nicht geschrieben werden.

Es können jedoch Archiv-Werte zur Berichtserstellung ausgelesen werden. Der Name und der Datentyp eines Referenz-Archivs müssen mit der Definition des Haupt-Archivs übereinstimmen. Das Format und die Einheit kann unterschiedlich gewählt werden. Einstellungen für Zyklus und Archiv-Größe müssen bei Referenz-Archiven leer sein, sie werden vom Haupt-Archiv übernommen.

13.2.8. Spalte H: Berichts-Blatt

Diese Spalte dient zur Definition, in welches Berichts-Arbeitsblatt der Archivwert geschrieben werden soll.

Ein gültiger Wert wäre beispielswiese ‚Report‘, vorausgesetzt es existiert ein Arbeitsblatt mit diesem Namen in der Definitionsdatei.

13.2.9. Spalte I: Berichts-Zelle

Diese Spalte dient zur Definition, in welche Berichts-Zelle der Archivwert geschrieben werden soll.

Ein gültiger Wert wäre beispielsweise die Zell-Bezeichnung ‚A1‘.

1.2.10. Spalte J: Richtung

Beim Auslesen von Archivwerten werden  in den meisten Fällen mehrere Werte zurückgegeben. Die Spalte ‚Richtung‘ definiert, wohin die folgenden Werte geschrieben werden sollen.

Gültige Werte sind
- Unten
- Rechts

Beispiel:
In Spalte ‚Berichts-Zelle‘ wurde die Zelle ‚B1‘ als Ziel für den Archivwert vorgegeben. In Spalte ‚Richtung‘ wurde ‚Unten‘ vorgegeben. Der erste Archivwert wird in Zelle A1 geschrieben. Die folgenden Werte werden in die Zellen B2, B3, B4, usw. geschrieben.

13.2.11. Spalte K: Zeitstempel Zelle

Diese Spalte dient zur Definition, in welche Zelle der Zeitstempel eines Archivwertes geschrieben werden soll.

Ein gültiger Wert ist beispielsweise die Zell-Bezeichnung A1.

13.2.12. Spalte L: Zeitstempel Modus

Diese Spalte dient zur Definition, ob und wie ein Zeitstempel beim Lesen des Archivwertes in den Bericht ausgegeben werden soll.

Gültige Werte sind:
- Zeitstempel (Zeitpunkt, zu dem der Wert der Variable gelesen und in das Archiv geschrieben wurde)
- Keiner

Ist das Feld leer, so wird kein Zeitstempel in den Bericht ausgegeben.

WarningHinweis!
Um den Zeitstempel korrekt und im gewünschten Format zu erhalten, sollten die Ziel-Excel-Zellen vorher entsprechend formatiert sein. Standardmäßig steht in Excel keine vollständige Datums-Zeit Kombination zur Verfügung. Um eine vollständige Anzeige zu erhalten, verwenden Sie ein anwenderspezifisches Format. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die zu formatierenden Zellen, wählen Sie Benutzerspezifisch und tragen Sie das gewünschte Format, beispielsweise TT.MM.JJJJ hh:mm:ss im Feld Typ ein:
Format Cells

13.2.13. Spalte M: Ersatzwert

Diese Spalte dient zur Definition eines Ersatzwertes, welcher verwendet wird, wenn:
- Beim Schreiben in ein Archiv kein gültiger Online-Wert zur Verfügung steht, beispielsweise weil die Verbindung zur SPS unterbrochen wurde.
- Beim Schreiben in ein Archiv „Lücken“ entstanden sind. Lücken in den Archivwerten entstehen, wenn Archivdatenbanken nicht mit den in der Spalte ‚Zyklus‘ eingestellten Zeitperioden mit Werten beschrieben werden. Beispielsweise weil der Computer, auf dem PLC Reports installiert ist, zu Wartungszwecken neu gestartet werden musste.
- Beim Lesen aus einem Archiv Werte angefordert werden, welche im Archiv nicht vorhanden sind.

Gültige Eingabeformate sind:
- Leeres Feld
- Zahlenwert*
- Letzter**

* Abhängig vom Datentyp des Archivs
** Letzter gültiger Archivwert

Ist die Spalte ‚Ersatzwert‘ leer, so wird für das Lesen und das Schreiben der Ersatzwert 0 verwendet.

Beispieleintragung für ein Archiv des Datentyps Real: -0,1

WarningHinweis!
Für den Datentyp ‚Bool‘ müssen Ersatzwerte als 0 oder 1 vorgegeben werden. Die Ausgabe der Werte im Bericht erfolgt jedoch nach wie vor wie in Spalte ‚Format‘ vorgegeben.

13.2.14. Spalte N: Lesezähler

Diese Spalte wird intern von PLC Reports verwendet und muss in der Berichts-Definitionsdatei immer den Wert 0 haben. PLC Reports verwendet den Lesezähler, um zu speichern, wie oft derselbe Archivwert bereits gelesen wurde und errechnet damit, abhängig von der Richtung, die aktuell zu beschreibende Zelle.

13.2.15. Spalte O: Bemerkungen

Diese Spalte dient zu Dokumentationszwecken und kann einen beliebigen Kommentar enthalten.

13.3. Hinweise zur Archiv-Reorganisation

Sollte PLC Reports über einen längeren Zeitraum deaktiviert worden sein, so müssen beim Neustart zunächst die Archiv-Datenbank-Dateien reorganisiert werden. Dies kann einige Sekunden in Anspruch nehmen. Bei Verwendung schneller Archivierungszyklen kann es während des Reorganisations-Vorgangs zu einem Stau der Trigger-Ereignisse und somit zu einem Auslassen der ersten Aufzeichnungs-Ereignisse kommen.